Es gibt so vieles für das man dankbar sein kann, nur denkt man viel zu wenig darüber nach. Ist man gesund, braucht man nur an die Menschen zu denken, die gerade an schweren Krankheiten leiden und sich nichts sehnlicher wünschen, als „normal“ gesund zu sein. Hat man ein Brötchen auf dem Teller, sollte man an die denken, die morgens nicht mal eine Scheibe Brot zum Frühstück, geschweige denn einen Teller dafür haben oder überhaupt an so etwas Regelmäßiges, wie Frühstück, Mittag oder Abendessen denken können. Hat man ein Dach über den Kopf, kann man an die denken, die z.B. gerade in den USA teilweise sogar mit Kindern in ihrem PKW wohnen müssen, weil ihnen dank Arbeitslosigkeit, das Geld für eine Wohnung fehlt. Ist man in einer Beziehung, darf man auch hin – und wieder mal an die Zeit zurück denken, in der man sich nach nichts anderem, als genau das gesehnt hat. Hat man ein altes Auto, statt einen Luxusschlitten wie der Nachbar, darf man dankbar dafür sein, dass man wenigstens die Freiheit eines fahrbaren Untersatzes hat, dass einen, wann immer man will von A nach B bringt und garantiert sehr viel weniger kostet, als das teure Auto vom Gegenüber. Hat man soviel Einkommen, dass man davon auf jeden Fall seine 2 Zi- Wohnung, das Auto, Lebensmittel, Versicherungen, Internet, Strom und Kleidung davon bezahlen kann, dann ist es ratsam sich zu vergegenwärtigen, dass man damit schon zu den 20% reichsten Menschen dieser Erde gehört. Es gibt noch wesentlich mehr wofür man dankbar sein kann … Einfach mal darüber nachdenken.
Hinterlasse einen Kommentar