Manchmal kommt es vor, dass ich die Menschen beneide, die die Routine lieben. Deren Leben verändert sich nur, wenn sich etwas von Außen ändert. Sie selbst mögen keine Veränderung und leben Tag ein Tag aus das gleiche Leben. Sie arbeiten, bis zur Rente, im selben Beruf. Sie wechseln nicht freiwillig ihren Arbeitgeber und genauso wenig das private Umfeld. Ihr Tagesablauf verändert sich kaum und ein Tag gleicht im Grunde dem anderen. Das Leben bietet keine größeren Höhepunkte, aber umso mehr Routine. Sie leben ein Leben das da lautet: Kindheit, Beruf und Familie, Rente, aus. Klar, man gönnt sich auch mal Urlaube in fernen Ländern und geht vielleicht auch mal „aus“, aber ansonsten?
Nein, irgendwie scheint das nicht „meine Welt“ zu sein. Ich besitze ein gutes Buch, das ich schon mehrmals gelesen habe. Darin heisst es: “ Die Seele ist auf Evolution aus.“ Und so scheint es auch. Die Seele will sich stetig neu entdecken, mag keine Routine. Ich habe einmal gesagt, ich möchte, dass auf meinem Grabstein seht: „Das Leben hat Spaß gemacht.“
Aber kann es das, wenn nur Routine herrscht? Ich glaube nicht.
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