…macht mich nicht heiß.
Ich bin ja ein Verfechter von: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ Es geht dabei in erster Linie um Wissen, auf das man gerne verzichten kann und das einem einfach nicht gut tut. Das sind z.B. negative Nachrichten, wie z.B. vom Krieg, von Unfällen bei denen Menschen zu Tode kamen oder auch von Epedemien, die langsam, aber stetig um sich greifen. Daneben gibt es aber auch Informationen, die dem eigenen Seelenheil alles andere als gut tun, wie z.B. wenn man zu hören bekommt was anderen an einem nicht gefällt oder dass ein nahestehender Mensch plötzlich schwer erkrankt ist. Es gibt so viele Beispiele, die sich einfach nur negativ auf das eigenen Wohlbefinden auswirken, auswirken können. Da ist es einfach besser, man weiß gar nichts davon. Natürlich ist es schwer sich davor zu schützen und oft geht es auch gar nicht. Leider können wir uns dem nicht entziehen.
Klar, man kann dafür sorgen, dass uns Nachrichten nicht oder nur weniger erreichen, aber sich ganz davon abschirmen ist so gut wie unmöglich. Dennoch kann man diese „Nachrichten“ reduzieren. Entzieht man sich dem, in dem man weniger liest oder hört, sind die Auswirkungen schon etwas besser. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass uns auch „Nachrichten“ weniger erreichen, die uns ebenso „heiß“ machen, aber im positiven Sinne. Was geschieht mit unserem Selbstwertgefühl, wenn wir uns von Menschen ferner halten, die vielleicht einmal ein Kompliment fallen lassen könnten, die uns nahe stehen? Was geschieht, wenn wir nicht mehr lesen (können), dass der Krieg vorbei ist oder dass ein Mittel gegen eine schwere Krankheit entwickelt wurde? Was geschieht, wenn wir nicht mehr hören oder lesen was unser Kind so Tolles in anderer Umgebung getan hat? Nein, wir können und sollten uns all dem nicht vollends entziehen.
Dennoch gibt es Mittel und Wege die Dinge zu reduzieren, die uns eher beunruhigen, als erfreuen. Damit meine ich z.B. die täglichen Nachrichten, die sowieso nur darauf aus sind Dramatisches zu verkünden. Auch macht es Sinn sich von den Menschen ferner zu halten, von denen wir fühlen und glauben, dass sie uns nicht gut tun und die zu suchen, die es tun. Es stimmt schon: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ Aber es gilt im positiven, wie im negativen Sinne. Reduzieren wie die Möglichkeiten der negativen Dinge und erhöhen wir die Chance der positiven, dann ist es so glaube ich der beste Weg um sich dauerhaft besser und vor allem wohler zu fühlen.
Hinterlasse einen Kommentar